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Das entlegene Cathedral Valley befindet sich im Norden vom Capitol Reef National Park. Es bietet spektakuläre Ausblicke auf freistehende Felsmonolithe, die durch die Erosion aus dem weichen, orange-rötlichen Entrada Sandstone heraus geschnitzt wurden. Die Formen dieser Monolithen erinnern an gotische, religiöse Architektur und so erhielt das Cathedral Valley wegen dieser Felskathedralen seinen Namen. Das abgeschiedene Cathedral Valley ist nur über Dirt Roads zu erreichen. Ein Wagen mit „High Clearance“ ist absolute Voraussetzung. Je nach Zustand der Strecke kann auch 4WD erforderlich sein. Bei schlechtem Wetter (Regen, Nässe, auch in den vorherigen Tagen) kann die Piste auch für 4WD-Fahrzeuge unpassierbar sein. Die bekannteste Fahrt durch das Cathedral Valley ist die 58 Meilen lange „Loop Tour“. Eine Broschüre für eine „Self Guiding Auto Tour“ ist im Visitor Center gegen eine geringe Gebühr (2004 1 $) erhältlich. Diese Tour beginnt am Hwy 24, 11,7 Meilen östlich vom Visitor Center mit der Durchquerung der River Ford des Fremont Rivers. Kurz vor dem Ort Caineville erreicht man später wieder den Hwy 24. Zeitbedarf: 5-6 Stunden. Wer den kompletten Loop fahren möchte, sollte sich unbedingt an diese Richtung halten, nicht dass man beim Start über die Caineville Wash Road dann zum Schluss der Tour an der River Ford steht und kein Durchkommen möglich ist. Der vorherige Besuch im Visitor Center sollte sowieso Pflicht sein, um sich nach dem aktuellen Zustand der Strecke zu erkundigen. Wer nicht den kompletten Loop fahren möchte, kann die berühmtesten Felskathedralen auch als „one way“ Tour über die Caineville Wash Road besuchen: |
Höhenprofil:

Punkt 1: Abzweig der Caineville Wash Road von der SR 24, etwas westlich der Ortschaft Caineville, in der Nähe vom Milemarker 98. Beim Abzweig steht ein entsprechendes Schild, welches man aber erst wahrnimmt, wenn man bereits abgebogen ist. Die Cainville Wash Road ist am Straßenrand jedoch mit „490 West“ ausgeschildert. |
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Punkt 2: Meile 0 – 4,5 (ab SR 24) Während der ersten Meilen verläuft die Cainville Wash Road im Westen und parallel zum North Caineville Reef nach Norden. In diesem Bereich ist die Cainville Wash Road eine typische Staubstraße. |
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Punkt 3 + 4: Meile 4,5 (ab SR 24) Die Straße knickt in nordwestliche Richtung ab und windet sich in die farbenfrohen Badlands, der „Painted Desert entlang der Caineville Wash Road“ hinauf. In diesem Bereich war die Piste etwas holprig, die Staubschicht ist dünn und oft war der blanke Fels auf der Strecke zu sehen. |
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Punkt 5: Meile 7,5 (ab SR 24) Dann führt die Piste etwas steil hinab und kreuzt den Caineville Wash, was während der nächsten 2,5 Meilen noch häufig der Fall sein wird. |
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Punkt 6: Meile 11 (ab SR 24) Die Strecke verläuft fast schnurgerade durch die Middle Desert und man erreicht das Lower Cathedral Valley. Die Straße ist wieder zu einer typischen Staubstraße geworden mit ein paar kleineren Kieselsteinen, teilweise auch eine dünne Sandschicht. |
Punkt 7: Meile 12,5 (ab SR 24) |
Punkt 8: Meile 15 (ab SR 24) Nach weiteren 4 Meilen kommt der Abzweig zu den wohl berühmtesten Felsmonolithen: „Temple of the Sun“ und „Temple of the Moon“. |
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"Temple of the Sun" |
"Temple of the Moon" |
"Glass Mountain" Der Glass Mountain besteht aus Selenit Kristallen. Selenit, auch Marienglas genannt, ist Gips von sehr hoher Reinheit. Es ist ein weit verbreitetes Mineral in den sedimentären Gesteinen in dieser Gegend. Das Grundwasser löste das Selenit es aus dem Gestein heraus und es begann zu kristallisieren. Durch die Erosion wurden die glasklaren Kristalle freigelegt. |
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Punkt 9: Meile 20 (ab SR 24) Man erreicht die Grenze vom Captiol Reef National Park, nord-östlich sieht man die Little Black Mountains. |
Punkt 10: Meile 25 (ab SR 24) Kreuzung der Caineville Wash Road und Baker Ranch Road. In der Nähe sieht man diese Felsformation: |
Das Tal verengt sich und bildet quasi den Eingang zum Upper Cathedral Valley. |
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Punkt 11: Meile 28 (ab SR 24) Upper Cathedral Valley - Eine fantastische Szenerie aus Monolithen und Canyons: Im Osten, losgelöst von der Hartneck Mesa, verläuft eine lange, schmale Klippe, die „Walls of Jericho“. |
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Punkt 12: Meile 29 (ab SR 24) Große Monolithe und kleinere Felsnadeln ergeben ein Bild, welches an eine Prozession erinnert. In Broschüren oder auf Karten findet man die Namen „Cathedral Mountain“ und „Needle Mountain“. |
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| Hier hier ist dann der Punkt für die Umkehr erreicht. Beste Tageszeit: Für " Temple of the Sun" und "Temple of the Moon" sicherlich der Morgen / Vormittag, da deren Schokoladenseite im Osten ist und sie deshalb morgens/vomittags das beste Licht bekommen. Die "Walls of Jericho" liegen dann aber noch im Schatten und man hat mit Gegenlicht zu kämpfen. Mein Besuch im Cathedral Valley war Mitte Mai zwischen 9.30 - 14.00 Uhr. |
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