Sonntag, 18. Juni 2023

Der Rückreisetag ist schnell erzählt: Ich wurde noch vor dem Weckerklingeln wach, packte das letzte Zeugs zusammen, genehmigte mir ein kleines Frühstück und fuhr gegen 8.20 Uhr am Hotel weg. Bis zum Airport war alles easy, aber dort dann das Rental Car Center zu finden, das war dann etwas verzwickt… Man sah zwar riesige Schilder, die mit noch riesigeren Pfeilen den Weg zu einer Parkhauseinfahrt wiesen (was ja auch Sinn machte) nur war die Auffahrtsrampe abgesperrt…

Also kreiselte ich wie ein Geier über der Beute nochmal über den „Rental Boulevard“ und entdeckte dann bei dieser Ehrenrunde kleine unscheinbare Schilder. Also folgte ich diesen und nun beim zweiten Anlauf klappte es und ich erreiche die Einfahrt zum Rental Car Center. Die Rückgabe verlief problemlos. Wegen dem kleinen Steinschlagschaden erklärte ich, dass dieser schon vorhanden war, ich ihn aber nicht gesehen hatte, weil das Auto noch Wassertropfen auf der Scheibe hatte, als ich ihn übernommen hatte.

Mit dem Shuttle ging es dann zum Airport. Dort irrte ich erstmal etwas hilflos durch die Gegend, weil ich den Aufzug nicht gleich fand und mit 4 Gepäckstücken (großer Trolley, Reisetasche mit Rollen, Handgepäck-Trolley und einer großen Badetasche als Handtasche) Rolltreppe zu fahren, das ging einfach nicht

Endlich im 3. Stock bei der Gepäckaufgabe angekommen, war dies dann fix erledigt und ich bin erstmal raus, um den Nikotinhaushalt aufzufüllen. Bei der Security ging es später auch ganz schnell, im Vergleich zu Atlanta ist ja der Flughaften von New Orleans einfach niedlich

Der Flug nach Atlanta war ja nur ein kleiner Hopser von 1,5 h. Dort angekommen tingelte ich dann erstmal ins Terminal E, besuchte den Duty Free Shop und vertrieb mir die Zeit bis zum Boarding mit Lesen. Der Flug selber war einfach nur langweilig, irgendwann hatte ich das Gefühl nicht mehr sitzen zu können.

In Stuttgart kam mein Gepäck dann recht zügig auf dem Gepäckband angeruckelt, ein kurzer Anruf und das Taxi, welches schon auf der Lauer lag, war innerhalb von 2 Minuten da.

Und dann war ich wieder in meiner Wohnung.

Die letzten 11 Jahre war es ein „Nachhausekommen“, aber jetzt war ich einfach nur wieder da.

Kein Karlie mehr, der erstmal ganz viele Schmuseeinheiten verlangte…

Nichts.

Jetzt war der Moment da, vor dem mir so sehr gegraut hatte.

Nicht, weil der Urlaub vorbei ist.

Das ist ok.

Aber mein kleiner Liebling fehlt mir so sehr.

Du bist immer bei mir, Du bist ganz tief in meinem Herz