Der Flieger kam mit etwas Verspätung aus Atlanta an, aber das Boarding begann fast pünktlich. Doch die paar Minuten hatten ausgereicht, dass der Pilot auf einen Slot warten musste und so hob der Flieger dann mit ca. 30 Minuten Verspätung ab.
Der Flug war zäh.... Ich weiß nicht, ob es am Alter liegt oder weil mein Nervenkostüm sowieso etwas dünn war und ich mich in einem Zustand von Dauer-Unruhe befand - die Zeit ging einfach nicht rum. Schlafen konnte ich nicht wirklich, nur bei einem Film döste ich mal kurz für vielleicht 20 Minuten ein. Das lag aber auch mit Sicherheit daran, dass der Film so langweilig war... so langweilig, dass ich den Titel schon gar nicht mehr weiß. Den zweiten Film „The Nun II“ fand ich schon besser. Und damit ich die letzten 4 Stunden auch noch rumbekam zog ich mir „Oppenheimer“ rein.
Der Pilot holte die Verspätung vom Anfang wieder auf und wir landeten pünktlich. Also der Weg für die Leute mit „Final Destination Atlanta“ wird auch immer länger.... Er war ja früher schon lang aber jetzt... Mir kam es so vor, als ob man vom einen Ende des Airports unterirdisch zum anderen Ende läuft. In der Immigration Halle war deutlich mehr los als in den letzten zwei Jahren. Aber die meisten Leute waren US Bürger und die Schlange an den Schaltern für Ausländer war sehr überschaubar. Es ging auch alles ganz fix. Dafür musste ich dann recht lange auf meinen Koffer warten.
Nachdem ich meinen Nikotinpegel wieder aufgefüllt hatte, wollte ich mit dem Shuttle zum Rental Car Center fahren und suchte die Rental-Car-Shuttle-Haltestelle. Pustekuchen, es gibt kein Shuttle mehr. Man muss jetzt mit einem „Sammelshuttle“ (fährt noch andere Stationen an) zum Domestic Terminal und von dort aus dann via Skytrain zum Rental Car Center. Und die Schlange am Sammelshuttle war heftig, erst in das vierte Shuttle kam ich dann mit rein.
Das Umsteigen zum Skytrain war „lustig“, denn der Aufzug ging nicht… und mit dem ganzen Gepäck Rolltreppe fahren ist doch eine „Herausforderung“. Ich hoffte dann mal, dass der in 3 Wochen wieder geht, denn sonst habe ich ein Problem, weil ich dann garantiert noch mehr Gepäck haben werde. Aber über das denke ich dann nach, wenn es soweit ist.
Bei Alamo war auch nur wenig los und ich musste nicht mal 5 Minuten warten. Kurz darauf hatte ich dann auch schon die Papiere in der Hand und auf dem Parkdeck angekommen hieß es „every car in road 3“. OK, da standen einige. Ich wollte gerne einen Hyundai SUV. Aber der Kona hatte einen viel zu kleinen Kofferraum. Also nix Hyundai. Dann steuerte ich einen Nissan Rogue an (ich weiß gar nicht, wie oft ich dieses Modell schon gefahren bin), dieses Mal in schwarz. Spontan taufte ich ihn – Überraschung – Blacky. (Darf man das heute eigentlich noch so sagen oder ist das eine politische Unkorrektheit?) Ich umrundete ihn. Keine Dellen etc. nur auf der Kühlerhaube einen Kratzer, als ob ein Kind mit einem Spielzeugpanzer drüber gerollert wäre. Meilenstand knapp 9.000. |