Variety of the South

Freitag, 14. Juni 2024

Gegen halb zehn fuhr ich in Thomson los. Ich wusste, dass es über Landstraßen geht, ich also wohl oftmals für die Locals ein kleines Verkehrshindernis sein würde. Aber dass bereits nach 9 Meilen, ab Wrens, eine Baustelle begann, die sich fast über die komplette weitere Strecke zog… Damit hatte ich nicht „gerechnet“

So dauerte es fast 2 Stunden, bis ich den George L Smith State Park erreichte.

Aber der Anblick der ersten Wasserzypressen mit ihren mit Spanish Moss behangenen Ästen entschädigte mich für die eintönige aber doch auch stressige Fahrt.

Leider kam ich zu spät, um noch die Schokoladenseite der Mühle zu erwischen, denn die Sonne stand schon fast im Zenit.

Im Parkoffice entrichtete ich meinen Eintrittspreis und – hurra!!! - dort gab es Postkarten! Zwar nur eine Sorte, aber es gab welche. Und ich kaufte mir auch mein obligatorisches Urlaubs-Plüschi. Das ist immer ein einheimisches Tier, dieses Jahr wurde es ein graues Eichhörnchen, denn von diesen hatte ich schon viele gesehen

Nach ca. einer Stunde fuhr ich dann weiter und erreichte kurz nach 14 Uhr das Baymont Inn in Savannah, wo ich bereits vor zwei Jahren gewesen war. Es hatte sich nichts verändert und es war irgendwie auch schön, was Vertrautes zu sehen.

Zurück im Motel machte ich es mir erstmal am Pool gemütlich. Es war warm, sehr warm

Gegen 18 Uhr fuhr ich „rüber auf die andere Seite“, ich wollte mal schauen, ob es am Shell House Seafood Restaurant, welches ich von meinem letzten Besuch hier noch sehr gut in Erinnerung hatte, einen Parkplatz gibt. Schon allein das „Rüberfahren“ war ein Kraftakt, denn hier ist eine der großen Knotenpunkte von Savannah und die Kreuzung war total überfüllt, der Rückstau ging bis zur Ausfahrt vom Motel.

Als ich das endlich geschafft hatte, waren mind. 20 Minuten vergangen. Ich hatte zuvor schon keine große Hoffnung, dass es ohne Wartezeit geht, aber was ich dann sah, das sprengte meine Vorstellungskraft Es war gerammelt voll Die Autos parkten auch auf den Firmenparkplätzen der umliegenden Geschäfte, sowie auf deren Grünflächen. Und vorm Eingang stand eine lange Menschenschlange mit Pagern in der Hand. Neeee…. darauf hatte ich so überhaupt gar keine Lust.

Also fuhr ich zwei Häuser wieder zurück zum Hooters und verspeiste dort einen Shrimp Taco, der genauso lecker war, wie der letztes Jahr in Gulfport

Später saß ich dann eine ganze Weile auf der Bank vorm Moteleingang, während in meinem Zimmer die Aircondition auf Hochtouren arbeitete.