Variety of the South

Samstag, 22. Juni 2024

Diese Nacht hatte ich geschlafen wie ein Stein und wachte erst um dreiviertel 7 auf. Nach der ersten Zigarette holte ich mir einen Kaffee. Ich beschloss, das Frühstück im Motel ausfallen zu lassen und dafür nochmal zu Cracker Barrel zu gehen bzw. zu fahren. Ich überließ dem Navi die Entscheidung. Das in Fairburn war näher als das in Morrow.

Und als ich dann nach Fairburn reinkam musste ich innerlich grinsen : Der Kreis hatte sich geschlossen Denn die Straße, über die ich von Fayetteville nach Fairburn kam, war genau unterhalb von dem Hampton Inn, in welchem ich in der ersten Nacht war.

Um 9 war ich im Cracker Barrel und bestellte mir wieder den obligatorisches „Grandma's Sampler“. Die Pancakes sind einfach so unheimlich gut, ebenso die Hashbrown Casserole. Dann stöberte ich noch ein wenig im „Gemischtwarenladen“ und rauchte anschließend auf der für Cracker Barrel so typischen Veranda.

Heute stand Jonesboro auf dem Plan. Leider hatte das „Road to Tara“ Museum zu. Das hatte ich nicht bedacht, sonst wäre ich gestern hin. Bisher hatte ich ja immer samstags den Rückflug und war daher freitags dort. Schade, aber lässt sich nicht ändern. Zudem bin ich ja schon 2x dort gewesen. Dafür nahm ich mir heute die Zeit, die Fassaden der Häuser „die Straße hoch“ mal anzuschauen. Dort entstand 1973 das Cover des ersten Albums von Lynyrd Skynyrd.

Aber ich brauche viel Geduld zum Fotografieren, denn ich musste auf die Rot-Phasen der Ampeln warten, damit nicht ständig Autos durchs Bild fuhren. Überhaupt war der Verkehr heute abartig. Selten gab es eine Ampel, bei der man bei der ersten Grünphase auch durchgekommen ist.

Ich fuhr noch zu Stately Oaks. Zwar heute geschlossen, aber ich konnte durch den Zaun fotografieren.

Eigentlich wollte ich nun noch zur Starr's Mill – aber unterwegs beschloss ich, das bleiben zu lassen. Mich nervte der Verkehr total

Kurz nach 2 war ich wieder im Motel und packte mal soweit alles zusammen. Danach war „Pool“ angesagt, dort fanden sich heute einige Leute ein. Vor dem Abendessen fotografierte ich noch bissl um das Motel herum, u.a. auch ein Mural und das Holliday-Dorsey-Fife House, das ist jetzt ein Weinladen. Ich mag diese typischen "Innenstädte" hier im Süden sehr gern

Zum Abendessen lief dann wieder zum Twisted Taco und heute habe ich diese auch mal probiert. So langsam lerne ich das „mit den Händen essen, ohne sich komplett einzusauen...“

Im Hotel wurde dann der Check-in für den Flug gemacht, das Taxiunternehmen hatte ich schon gestern Abend angeschrieben. Anschließend erkundigte ich mich an der Rezeption ob ein „late check out“ möglich ist. Naja, sehr entgegenkommend war man nicht… aber man gestand mir eine halbe Stunde länger zu. Beim Rauchen war ich auch schon wieder genervt, im Hotel logierte (wohl ein „Dauergast“) eine Trulla mit 2 kleinen Kindern Die blöde Nuss blockierte jeden Abend den einen Raucherbereich und telefonierte stundenlang in voller Lautstärke

Also die Lage vom Motel ist top. Die Ausstattung / Alter etc. geht so. Aber die Leute sind einfach nicht meins...