|
 |
 |
| Mittwoch, 31. Mai 2023
Ich nehme es schon mal vorweg: Ein Traumtag!
Ich schlief bis 5 Uhr und genoss den beginnenden Tag mit einem Kaffee mit Hazelnut Kaffeesahne und einer Zigarette vor dem Motel. Ich mag diese Zeit ganz besonders, die morgendliche „Kühle“, die Vögelchen werden wach und fangen an zu zwitschern, alles ist noch so ruhig. Das Frühstück im Motel war wirklich ok.
Auf „gut Glück“ fuhr ich nach LaPlace zum Anbieter Cajun Pride Swamp Tours. Online wollte ich nicht reservieren, denn als ich mich gestern Abend dort einloggte kam ein Sicherheitshinweis. Aber der „frühe Vogel fängt den Wurm“ und ich konnte noch ein Ticket für die Tour um 9.30 Uhr bekommen 
|
|  |
|
Die Tour war nicht schlecht. Man sah viele Alligatoren, aber man merkte deutlich, dass die angefüttert werden, denn kaum entdeckten sie die Boote, kamen sie angeschwommen. |
|
|
|
|
|
|
Auch die Waschbär-Kolonie  freute sich auf ihr Frühstück. |
|
|
|
|
Die Boote fuhren nicht weit und standen viel, während der Guide erzählte. Und der hatte viel zu erzählen Mir wäre es lieber gewesen, er hätte einfach mal sein Maul gehalten und wäre noch ein Stück gefahren. Einfach mal ruhig sein und die Natur genießen.
Aber dafür war das einfach zu touristisch, die Leute sollen schließlich „bespaßt werden“. Und leider kam dann was, womit ich bei dieser Tour eigentlich nicht gerechnet habe. Dass sie die Tiere anfüttern, das wusste ich. Aber dann ging er auch mit einem Baby-Alligator rum, den dann alle betatschten… Mir tat der kleine Kerl einfach nur unheimlich leid... Das war dann schon ein Dämpfer für meine Laune. |
|
|
|
Nach 1,5 Stunden war die Tour vorbei und ich fuhr zur Whitney Plantation. Anders als die anderen Plantagen, bei denen es um die herrlichen Häuser und die verträumten Gärten geht, dreht sich bei der Whitney Plantation alles um die Geschichte der Sklaverei.
Schon seit 2017 hatte mich ein Besuch gereizt, nur war dies damals immer nur mit geführten Touren möglich. Das mag ich aber gar nicht. Aber durch die Pandemie fand hier ein Umdenken statt und sie boten nun Self Guided Audio Touren an.
Prima, genau das, was ich wollte. Und die 25 Dollar waren hervorragend investiert, denn diese Tour war einfach nur klasse. Voller Informationen, kleine Geschichten am Rande usw. Mir schwirrte regelrecht der Kopf, aber ich war auch bedrückt, denn diese ganze Geschichte ist wahrlich keine leichte Kost. Dennoch kann ich diese Audio Tour wirklich jedem nur wärmstens empfehlen. |
|
|
|
|
|
|
 |
|
Über die Great River Road, entlang des Mississippi und vorbei an Laura Plantation, St. Joseph Plantation und der Oak Alley Plantation, fuhr ich dann zurück zum Motel. Es folgte eine Stunde Pool-Time und zum Abendessen ging es aus Bequemlichkeit wieder zu Pot & Paddle. |
|
|
|
|
|
|
|