| Gegen halb 8 ging ich dann zum Frühstück und eine Stunde später machte ich mich auf den Weg. Heute brauchte ich meine normale Brille zum Autofahren, nicht die Sonnenbrille, denn der Himmel war stark bedeckt. Aber dies änderte sich schon bald, denn die Sonne kämpfte sich schnell durch die Wolken durch.
Kurz hinter Alexandria machte ich eine kurze Zigarettenpause und erreichte gegen 11 Uhr Frogmore. Ich hatte einen ganz schlechten Zeitpunkt erwischt, denn es war gerade ein Reisebus da und die ganze Bagage tummelte sich im Giftshop, wo man ja auch seinen Eintritts-Obolus entrichtete. Die beiden Ladies an den Kassen waren in absoluter Hektik und baten mich zu warten, bis die ganzen älteren Herrschaften wieder in ihrem Bus aufgeräumt waren.
Aber das Warten hatte sich gelohnt, denn dafür konnte ich mir dann in Ruhe alles anschauen, ohne dass mir ständig jemand ins Bild latscht.
Von Frogmore hatte ich mir gar nicht viel versprochen, aber es entpuppte sich als kleines Juwel Dort wurden sehr viele Gerätschaften und Utensilien der früheren Zeit zusammengetragen und liebevoll ausgestellt.
Zahlreiche Info-Tafeln erzählen von dem Leben, wie es damals war. Ich schlenderte umher, sah mir alles an und schwupps, waren fast zwei Stunden rum. Im Souvenirshop wurde ich später natürlich auch noch fündig. |