Dienstag, 13. Juni 2023

Auch heute früh ließ ich mir Zeit, trank gemütlich Kaffee, ging dann frühstücken und packte die letzten paar Sachen ein. Aber gegen 10 Uhr war ich dann wirklich mit allem fertig und es kam die mir schon bekannte innere Unruhe auf Auch wenn das Tagesziel nicht weit entfernt ist, irgendwann will ich dann los.

Der erste Stopp erfolgte nur ein paar Meilen entfernt und befindet sich auf dem Campus der University of Southern Mississippi: Die Friendship Oak. Sie ist riesig. Einige Äste werden von Eisenpfeilern gestützt und an einer Seite hat sie eine große Blessur. Hier befand sich früher wohl mal ein dritter Hauptast.

Die weitere Fahrt führte mich dann über Long Beach bis Bay St. Louis an der Küste entlang. Die Fahrt gefiel mir. Links das Meer, rechts meist sehr schöne Häuser.

Kurz vor 12 Uhr war ich dann bei meinem nächsten Ziel, dem Logtown Cemetery. Im Internet war ich über ein paar Fotos gestolpert und eine Südstaaten-Tour ohne einen Friedhof - das geht ja irgendwie gar nicht Daher kam mir dieser kleine private Friedhof gerade recht und passte gut in die Tour. Ich war nicht lange dort, denn es ist wirklich alles sehr überschaubar.

Nur wenige Meilen später war dann der nächste Halt, denn ich hatte die Stateline zwischen Mississippi und Louisiana überquert und ging ins Louisiana Welcome Center. Ich sammelte aber nur ganz wenig Prospekte und Flyer ein, denn einen Großteil hatte ich bei früheren Touren schon mitgenommen und mittlerweile eine anschauliche Sammlung daheim.

Ich trank noch einen Community Coffee, dann fuhr ich zum Stützpunkt der Honey Island Swamp Tours. Schon als ich das kleine Gebäude sah, wusste ich, dass das was wird. Ich buchte mir einen Platz für morgen um 9 Uhr. Das geht nur via Bar-Zahlung, die Zeiten der Kreditkarten sind in der Holzhütte dort noch nicht angekommen

Nun gab ich das Best Western ins Navi ein und obwohl ich vorher schon ein BW-Schild gesehen, hatte, als ich vom I10 runterfuhr, schickte mich das Navi wieder auf den I10, nur um mich beim nächsten Exit dann wieder runterzulotsen und das Motel quasi von hinten anzusteuern.... Den Schabernack würde es aber nur einmal mit mir machen.

Ich hatte Glück und konnte schon einchecken und verbrachte die nächsten 1,5 Stunden am Pool. Zwar nicht so groß und direkt am Parkplatz gelegen – aber herrlich ruhig. Keine kreischenden Kinder usw. Nur das Wasser hätte gerne etwas kühler sein können.

Gegen 17.30 Uhr fuhr ich zum Texas Road House. Mein Sirloin Steak schmeckte hervorragend.

Abends saß ich dann noch bis 22 Uhr auf eine Liege am Pool und las.