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| Mittwoch, 14. Juni 2023
Ich hatte sehr schlecht geschlafen, denn in der Nacht war es dann doch sehr warm im Zimmer geworden. Zudem haderte ich mit mir selber, warum ich nicht einen späteren Termin für die Swamptour gebucht hatte, denn lt. Wettervorhersage war die Gewitterwahrscheinlichkeit bis 10 Uhr bei 40 %, danach dann nicht mehr. Wäre schon ärgerlich, wenn es da regnen würde....

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| Halb 6 gab ich auf und stand auf. Es dämmerte gerade erst und ich sah eine riesige schwarze Wolkenwand. Aber ok. Es war halb 6, also noch 3,5 Stunden bis zur Tour. Und da kann sich hier im Süden noch viel tun.
Und so war es dann auch. Schon bei der nächsten Zigarette war die Wolkenwand nur noch hellgrau und als ich um halb neun bei Dr. Wagner's Honey Island Swamp Tour ankam war es nur noch „partly cloudy“.
Ich durfte als erste einsteigen, mit den Worten „she is by herself“... Was sollte ich davon halten? Falls es Schwund gibt, dann lieber eine Alleinreisende?  |
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Ab und zu sah man einen kleinen Alligator, auch hier wurde ab und zu ein Marshmallow geworfen, aber nur wenige. Überhaupt war der Guide sehr angenehm, er erzählte zwar einiges über Flora und Fauna, aber er gab uns auch die Möglichkeit, diese herrliche Tour in Stille zu genießen  |
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Und dann kamen wir zu meinen Lieblingen, den Waschbären Ich könnte ihnen stundenlang zusehen
Auch sie bekamen jeder einen Marshmallow und sie possierten herzallerliebst  |
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Die Tour ging 1,5 Stunden lang und hat sich wirklich gelohnt. Wieder zurück kaufte ich noch ein Andenken und dann versuchte ich bestimmt noch 30 min lang einen Moment zu erwischen, um das nette Häuschen mal komplett ohne Leute zu fotografieren. Aussichtslos....  |
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Dann hielt auch noch ein großer Reisebus und es quollen zig Kinder draus hervor. Alle mit einem neongelben T-Shirt „Summer Camp 2023“. Aha... die Fütterung der Alligatoren fängt also erst jetzt an und damit sie ihr Frühstück auch gleich erkennen, die knalligen Shirts... 
Ich fuhr kurz ins Motel und nach einer kleinen Pause zu einem letzten Walmart-Einkauf. Viel brauchte ich nicht, nur Zigaretten und ein Six-Pack Mini-Sprite Dosen.
Zurück im Motel packte ich mal die Reisetasche weitgehend fertig, in der Hoffnung, dass ich morgen nicht erst noch zig Tüten aus dem Auto holen muss. Hat aber nur bedingt geklappt... Irgendwie braucht man dann die letzten Tage doch noch mal alles. |
Von 15 bis 17 Uhr war ich am Pool und habe in meinem Krimi weiter geschmökert.
Zum Abendessen ging ich nochmal ins Texas Roadhouse. Ich hatte Appetit auf Ribs und die waren auch wirklich sehr lecker. Die „Mangerin“ erkannte mich von gestern wieder und als sie erfuhr, dass ich aus Deutschland bin, erhielt ich gleich ein Willkommensgeschenk in Form einer Tüte Erdnüsse und eines Gutscheins für den nächsten Besuch. Solche Aktionen mag ich ja wie Zahnschmerzen… Aber ok, es hätte noch schlimmer sein können, wenn sie sich z.Bsp. in Reih und Glied vor mir aufgestellt und ein Willkommens-Ständchen gesungen hätten.... 
Gegen 20 Uhr ging ich dann wieder an den Pool und machte es mir auf einer Liege gemütlich. |
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Ein Tisch mit Stühlen wäre mir lieber gewesen, denn ich hatte noch Postkarten zu schreiben, aber man nimmt halt, was man bekommt. |
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