Variety of the South |
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| Samstag, 8. Juni 2024
Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass die Horror-Ekel-Kids weg waren, aber als ich zum Frühstück runter ging, sah ich schon die ersten... Ich holte mir schnell zwei abgepackte Muffins und einen Kaffee und verzog mich wieder nach draußen in meine Ecke hinter dem Hotel. Als ich die zwei Muffins verdrückt hatte, war dann auch der Zuckerbedarf für die nächsten 7 Tage gestillt 
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| Weiter ging die Tour: Das Belle Mont Mansion ließ ich „links liegen“, ich hatte mir eh notiert, dass es fraglich war, ob man es von der Straße aus überhaupt sieht.
An der Stateline zu Tennessee machte ich eine Pause und schaute mich im Welcome Center um. Kurz darauf verließ ich dann auch schon den I65 und ich fuhr gleich erstmal durch Fayetteville (meinem nächsten Übernachtungsort) hindurch. Denn mein Ziel, eines meiner Highlights, DER Grund, warum ich überhaupt hier hoch gefahren bin, war die Falls Mill. Man muss aber wissen, dass die dort ist, denn kein Schild am Straßenrand etc. weist darauf hin.
Obwohl es sehr bewölkt war, parkte ich Blacky unter einem ausladenden Baum, lief zur Mill und entrichtete meinen Obolus. Dann folgte ich dem kleinen Weg an der Mill hinunter zu dem kleinen Fluss, dem Factory Branch. Und hier hatte ich genau den Blick, den ich auf Fotos im Internet gesehen habe  |
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Das war so schön. So malerisch. Ich war so glücklich, das selbst sehen zu dürfen 
Nach den ersten Fotos setzte ich mich auf eine der Bänke und genoss diesen Moment einfach. Dann ging ich zurück zu den kleinen Wasserfällen, auch diese waren sehr schön. Nach einer Zigarettenpause am Auto ging ich in die Mill. Dort sind viele alte Sachen ausgestellt und die ganzen Maschinen, mit denen dort die Baumwolle verarbeitet wurde, waren alle noch in Betrieb. Für „Technik-Fans“ muss das ein kleines Paradies sein. Ich plauderte kurz mit dem Besitzer-Ehepaar. Er war sichtlich davon angetan, dass ich im Internet alte Mühlen recherchiert hatte und schenkte mir noch eine spezielle Zeitschrift 
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Dann drehte ich nochmal in aller Ruhe eine Runde. Die Sonne kam zwar immer wieder mal raus, aber so richtig langfristig war das nicht.
Egal, es zählt was im Herzen ist und nicht auf den Fotos .

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Als ich gegen 14.45 Uhr dann wieder losfuhr teilte mir Blacky „change oil“ mit... 
Toll, das war jetzt wirklich ein Dämpfer an diesem bisher so gelungenen Tag... Erst der Steinschlag, nun das... naja, morgen bin ich kurz vor Atlanta, da kann ich entscheiden, was ich mache, ob ich Blacky umtausche.
Im Motel ging ich eine Runde an den Pool, dann suchte ich im Internet, was es dort für Restaurants gibt und meine Wahl fiel auf einen Mexicaner. Ich entschied mich für eine Fajita Quesadilla (ich nenne es mal mexikanischen Döner) und sie hat gut geschmeckt, aber die Portion war wieder viel zu viel.
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Zurück am Motel plauderte ich etwas mit meiner Zimmernachbarin und wir beobachteten dabei ein Reh. Denn hinter dem Motel war ein Stück Wiese und dann gleich der Wald. Herrliche Lage! 
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Gegen 23 Uhr lag ich im Bett. Um 4 hörte ich, dass es draußen ordentlich gewitterte, aber ich schlief gleich wieder ein. |
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