Variety of the South |
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| Dienstag, 11. Juni 2024
Diese Nacht hatte ich viel besser geschlafen und wachte ausgeruht gegen 6 Uhr auf. Die Morgenluft war herrlich und ich ließ ne ganze Weile die Tür vom Zimmer auf, während ich meine Guten-Morgen-Zigarette rauchte und einen Kaffee trank.
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In den letzten Tagen war es auch erstaunlicherweise gar nicht schwül. Morgens und abends war es sogar angenehm frisch. Tagsüber kletterte das Quecksilber dann auf 85 Grad F – aber ohne Schwüle.
Mein neuer Mietwagen stand vor meinem Zimmer und leuchtete im Sonnenlicht und die Farbe ließ mich an einen Glücks-Penny denken – so kam meine Penny dann zu ihrem Namen 
Ich ließ ich mir heute viel Zeit und verschmähte auch das Frühstück im Motel. Denn ich wusste, dass ganz in der Nähe von meinem ersten Ziel ein Cracker Barrel ist und das Frühstück dort mag ich besonders gerne. Gegen 8.45 Uhr machte ich mich dann auf den Weg. Im Cracker Barrel musste ich ewig warten, bis eine Bedienung zu mir kam. An der anderen Tischreihe, für die ein anderer Server zuständig war, rannte sich der Junge fast die Beine aus dem Leib.
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Und eine höherrangige Angestellte erklärte einem Mann, der eigentlich von der Rente gar nicht mehr so weit entfernt war, wie er auf dem Tisch alles anzuordnen hat, also wo der Salzstreuer zu stehen hat… und der Pfefferstreuer… usw. 
Nach ca. 15 Minuten kam sie dann zu mir und entschuldigte sich, heute ist neues Personal da und muss eingelernt werden. Nach weiteren 10 Minuten kam dann endlich jemand zu mir. Mein Kaffee dauerte auch nochmal ne Weile aber der "Grandma's Sampler" kam dann recht schnell und war gewohnt sehr lecker.
Anschließend stöberte ich noch bissl in dem kleinen Shop und wurde – wie üblich – auch fündig 
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Dann fuhr ich die 2 Meilen bis zur Lefler Grist Mill. 2017 war ich bei Dauerregen dort, heute bei schönstem Sonnenschein. Besser zum Fotografieren war es aber nicht, denn die Mill ist eigentlich komplett im Wald gelegen und durch die Bäume ist alles sehr schattig und dadurch dunkel. Kaum war ich dort, hatte ich auch schon zwei Stiche kassiert...  Toll, das "Off" lag noch im Motel, ich hatte es noch nicht in das neue Auto geräumt. |
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Dann lotste mich mein Navi zum Gone with the Wind Museum at Historic Brumby Hall. Dies war der Grund, warum ich bis heute hier geblieben bin, denn es macht immer erst dienstags auf.

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Teils war es sehr gut gemacht, mit einigen Hintergrundinfos zu Margaret Mitchell und der Entstehung des Buches. Aber mich hat gestört, dass überall so viele Puppen waren. Und leider hatte ich das Pech, dass quasi mit mir vier andere Besucher dort rein sind und kurz darauf nochmal drei kamen. Für eigentlich vier Räume ist das viel zu viel. |
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Und ich hab mich gefragt, warum die pro Person 10 Dollar ausgeben, wenn eine nur ständig in Babysprache mit dem Baby rummacht, das sie dabei hatten, eine andere telefonierte und ein Teeny glotzte eh nur auf‘s Smartphone 
Aber ich lief die Räume halt einfach in anderer Reihenfolge ab, um den Leuten möglichst auszuweichen.
Mein Fazit ist: Die beiden „Vom Winde verweht“-Museen (Jonesboro und Marietta) sollten sich zusammentun, davon würden beide profitieren. Aber mich fragt ja keiner 
Gegen 14.30 Uhr war ich wieder im Motel und verbrachte die nächsten 2 Stunden gemütlich am und im Pool und las endlich mal wieder bissl in meinem Krimi.
Zum Abendessen ging ich wieder ins 1885. Heute bestellte ich 3 Vorspeisen: Fried Green Tomatoes, Corn Bread mit Honigbutter und einen kleinen Cesar Salad. War richtig gut 
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