| Gegen 7 Uhr holte ich im Breakfast-Bereich einen Kaffee und zu meiner Überraschung & Freunde gab es sogar einen richtigen Automaten mit mehreren Kaffee-Sorten. Mein Cappuccino war aber eher eine Latte Macchiato.
Draußen war es ziemlich bewölkt und noch immer recht windig.
Kurz nach 9 Uhr fuhr ich nach Jekyll Island , zum Driftwood Beach . Dort war schon einiges los, viele Familien mit Kindern, die in und um die Baumskelette rumturnten. Die Brandung konnte das Gegröle nicht immer übertönen… Und man brauchte viel Geduld... Und wenn mal keine Kinder im Bild waren, dann war eine Wolke vor der Sonne. Egal – dieser Strand ist schon beeindruckend  |
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Gefühlt war ich nur ein paar Schritte gelaufen, aber eine Stunde war weg wie nichts. Nun fuhr ich zum Horton House. Irgendwie fast gruselig, wie diese halbe Ruine da einfach so rum steht 

Dann ging es weiter zu St. Simons Island. Ganz in der Nähe vom Lighthouse ist ein großer Parkplatz und dort war noch einiges frei. Obwohl ich nirgends einen Parkscheinautomaten erspähte, fragte ich vorsichtshalber eine Frau, ob man hier ein Parkticket braucht. Aber sie bestätigte mir, dass das Parken kostenlos war. Dann lief ich die paar Meter zu dem wirklich hübschen Leuchtturm. Dabei kam ich an ein paar netten Häuschen vorbei. Irgendwie erinnerte mich hier alles, die Häuser, die Läden usw. an Key West. Ich mochte das Flair hier sofort 

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Gegen 14 Uhr war ich wieder im Motel und machte es mir im Schatten am Pool mit meinem Krimi gemütlich. Der Wind wurde stärker und das nervte. Kalt war es natürlich gar nicht, aber es war ein ständiger Lärmpegel. Dazu noch die Geräuschkulisse vom Verkehr auf dem I95, der quasi genau am Motel vorbeiführte. Im Zimmer hörte ich gar nichts davon, da mein Zimmer auf der Rückseite lag, aber vorn beim Pool, da war es dann schon laut und vor allem auch penetrant.
Um 18 Uhr lief ich wieder rüber zum „Toucan‘s Ale House“, heute gab es ein Philly Cheese Steak Sandwich mit Onion Rings. War wieder sehr gut.
Als ich später nochmal runter ging, um eine zu rauchen, entgleisten mir die Gesichtszüge : Ein Reisebus stand vor der Tür und spuckte lauter Teenies aus... eine Invasion aus der Hölle sozusagen… Darf jetzt nicht wahr sein, oder...? Eine Horde belagerte den Bereich vorm Aufzug, also nahm ich die Treppe zum ersten Stock, wo mein Zimmer lag. Und meine Befürchtungen bestätigen sich: Die Zimmer um mich herum waren von diesen Plagen belegt. Es herrschte ein Trampeln, gegenseitiges An-die-Tür-Klopfen, Gebrüll von einem Ende des Flurs zum anderen... Ich hoffte nur, dass die „Aufseher“, ne „Nachtkontrolle“ machen würden, so dass dann auch Ruhe herrscht... |